Feedback: Das Geschenk der Kommunikation

12.06.2018

Kommunikation. Der Grundpfeiler der Gesellschaft und des Büro-Alltags. Wie oft werden Sätze verwendet, deren Botschaft völlig unklar ist oder die ihr Ziel verfehlen. Die Kommunikation ist elementar bei der Zusammenarbeit. Prozesse können bereichert oder erschwert werden. Partnerschaften gebildet oder gebrochen. Bei der Kommunikation verhält es sich wie bei Beziehungen. Denn alles was mit Menschen zu tun hat, sollte gepflegt und weiterentwickelt werden.

Bei EXPLAIN steht der Mensch im Mittelpunkt und jedes Jahr kommen einige neue Menschen dazu. Da ist es gar nicht mal so leicht, die erarbeiteten Werte zu schützen und zu erhalten. Feedback (engl. Rückmeldung) ist deshalb unverzichtbar. Darüber hinaus ist Feedback auch höchst effizient, um die eigene Leistung zu verbessern. Aber wie gibt man Feedback? Was ist erlaubt und was ist strikt verboten? Jochen Geiselhart, unser External Business Coach, gab uns letzte Woche wertvolle Impulse, die wir gerne teilen möchten.

»Das gefällt mir nicht!«

Jeder ist ab und an unter Zeitdruck und findet nicht die richtigen Worte für wichtige Aussagen. Aussagen zum Verhalten oder der Arbeit eines Kollegen. Was fängt man mit derartigen Rückmeldungen an? Richtig, nichts.

»Kannst du ruhig so machen … ist halt falsch.«

Eine Rückmeldung ohne einen konstruktiven Inhalt ist keine Rückmeldung. Sie ist eine emotionale Keule, die man sich sparen kann. Als Sender einer Botschaft bin ich dazu verpflichtet, dass sie richtig ankommt. Denn eine falsch gesendete Botschaft verfehlt nicht nur ihren Zweck, sondern kann schnell zu einer anderen Botschaft werden.

Workshopsituation bei Agentur

Kommunikationsworkshop bei EXPLAIN

Feedback ist ein Geschenk!

Geschenke sind toll. Jeder bekommt sie gerne. Sogar das Verpacken kann Spaß machen, wenn das richtige Papier zur Hand ist. Und eine Auswahl an möglichen Schleifen. Genauso verhält es sich mit richtigem Feedback: Eine gute Vorbereitung ist alles. Gerade kritisches Feedback bedarf einer genauen Vorbereitung.

Vom objektiven zum subjektiven Empfinden

Feedback hat sehr viel mit der eigenen Wahrnehmung zu tun. Eigene Meinung und Empfindung müssen sachlich formuliert werden. Der objektive Einstieg lässt den subjektiven Eindruck, welcher jedem Feedback zugrunde liegt, in einem richtigen Licht erscheinen. Gerade wenn es um die Beurteilung eines Designs geht, ist subjektive Meinung oft schmerzhaft und nicht zielführend für den weiteren Prozess.

Aber egal wie, den Wert von gutem Feedback sollte in jedem Fall eine Bereicherung sein. Denn jedes Feedback braucht Zeit und den Mut es zu formulieren. Und das tun wir nur, wenn uns der Gegenüber wichtig ist. So sollte es auch aufgenommen werden. Als wertschätzende Kommunikationsform, die uns in jedem Fall weiterbringt und die Wahrnehmung des anderen spiegelt.

Übrigens: auch positives Feedback ist der Rede wert! Das hört jeder mal gerne.