DREI TAGE STRATEGIE HACKATHON

22.01.2019

Der Jahresstart eignet sich hervorragend, um das Jahr zu planen. Um das Budget festzulegen. Oder sich neue Geschäftsfelder anzuschauen. Ideen zu verfolgen und auf die Machbarkeit zu prüfen oder auch, um ein Team zu festigen. Viele nehmen sich gerade im Januar Zeit eben dies zu tun, denn strategische Entscheidungen müssen gut überlegt sein.

Die EXPLAIN Führungsebene hat sich drei Tage Zeit genommen, um über das Jahr und anstehende Projekte nachzudenken. Da dies in den heimischen vier Wänden fast unmöglich ist, hat sich Jonas Keller dieses Jahr etwas Besonderes ausgedacht. Drei Tage Strategie Hackathon im Schwarzwald. In einer urigen Hütte. Ohne Netz.

Einfacher Austausch bei Käsespätzle

»Hast du mal kurz?«

Gute Ideen müssen auf den Prüfstand. Sie müssen von vorne bis hinten durchleuchtet werden und tangieren dabei weitere Unternehmensbereiche. Im täglichen Workload sind Termine mit allen Beteiligten fast nicht zu organisieren. Gedankengänge gehen verloren, weil das nötige Sparring fehlt. Durch die gemeinsame Zeit im Schwarzwald und der Möglichkeit, mal eben kurz Themen zu besprechen, konnten zukunftsweisende Einfälle verfolgt, komplizierte Projekte vereinfacht und Vorschläge abgesegnet werden.

Budgetplanung ohne Wlan

»Hat jemand Netz?«

Outlook ist in vielen Unternehmungen Segen und Fluch zugleich. Klar, eine Organisation ohne das Standardprogramm ist relativ hart. Aber rund um die Uhr Mails, Termineinladungen und To Do`s zu bekommen erschwert die Fokussierung. Soziale Medien sind in der Pause eine nette Abwechslung, bereichern den eigenen Tag, aber nur begrenzt. WhatsApp Gruppen werden im Guten erstellt und verändern sich innerhalb weniger Minuten in eine Falle der Kommunikation. Eigentlich unvorstellbar drei volle Tage ohne Internet, ohne Anrufe und ohne Verbindung zur Außenwelt zu sein. Und dann geht es doch. Und das noch sehr gut. Natürlich bedarf es einer Vorbereitung, alles Relevante vorab auf den Desktop zu kopieren und einzupacken.

Teambuilding im kalten Schnee

»Kannst mal nach meinem Ofen schauen?«

Der Langenbachhof in Schonach besticht nicht nur durch seine Lage. Hoch oben, eingebettet in Wälder, fernab von Hektik. Erbaut 1813 hält er sich den Charme mit Holz zu heizen weiterhin offen. Spätestens wenn deine Kollegen dir helfen, Feuer zu machen, weißt du wie wichtig sie sind. Aber auch das Gefühl, gemeinsam für ein Ziel zu brennen, schafft eine starke Bindung. Wir schauen zusammen in eine Richtung. Am liebsten am Kamin.